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Samojede

Spitze · mittel · 17–30 kg

Das berühmte Samojeden-Lächeln macht ihn unverwechselbar — freundlich, aktiv und gesellig, aber mit anspruchsvoller Fellpflege.

📏
mittel
Größe
⚖️
17–30 kg
Gewicht
🕐
12–14 Jahre
Lebenserwartung
🏃
hoch
Bewegung
⚠️
Für erfahrene Hundebesitzer empfohlen

Der Samojede braucht einen erfahrenen Besitzer, der konsequent und geduldig ist.

Charakter & Wesen

Der Samojede ist ein strahlend weißer Energieball mit dem berühmten Samojeden-Lächeln, das ihm ein permanent fröhliches Aussehen verleiht. Er ist extrem gesellig und hasst Einsamkeit — ein Hund, der mitten im Familiengeschehen aufblüht. Sein freundliches Wesen macht ihn zum denkbar schlechtesten Wachhund, aber zum besten Familienhund.

Alltag mit dem Samojede

Das schneeweiße Plüschfell ist pflegeintensiv — rechne mit täglichem Bürsten und einem Groomer-Besuch alle paar Monate. Im Fellwechsel verliert der Samojede Berge von Unterwolle, ein guter Staubsauger ist überlebenswichtig. Im Sommer braucht er kühle Rückzugsorte, sein arktisches Fell isoliert zwar, aber er überhitzt bei Sport.

Erziehung

Der Samojede ist clever und kooperativ, aber kein blindgehorsamer Befehlsempfänger — abwechslungsreiches Training hält seine Motivation hoch. Sein Jagdtrieb auf Kleintiere kann überraschend stark sein, übe den Rückruf besonders gründlich. Anti-Bell-Training ist empfehlenswert, denn Samojeden kommunizieren gerne lautstark.

Was kostet ein Samojede?

Anschaffung1.500–3.000 €
Monatliche Kosten130–230 €
Hundesteuer (Durchschnitt)120 €/Jahr
Tierarztkosten (jährlich)700–1.500 €/Jahr

→ Detaillierte Berechnung im Hundekostenrechner

Typische Krankheiten beim Samojede

Jede Rasse hat genetische Veranlagungen für bestimmte Erkrankungen. Beim Samojede solltest du besonders auf folgende Krankheiten achten:

Hüftdysplasie
Progressive Retinaatrophie
Diabetes mellitus
Hypothyreose
Samojeden-Nephritis

Gesundheit & Vorsorge

Die Samojeden-Nephritis ist eine erbliche Nierenerkrankung, die vor allem männliche Tiere betrifft — Urinuntersuchungen ab dem 1. Lebensjahr sind ratsam. Diabetes mellitus kommt beim Samojeden häufiger vor als bei anderen Rassen, achte auf vermehrtes Trinken und Wasserlassen. Progressive Retinaatrophie kann zur Erblindung führen, Gentests sind verfügbar.

OP-Risiko: Mittel

Der Samojede hat ein mittleres OP-Risiko. Eine OP-Versicherung ist empfehlenswert.

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Häufige OP beim Samojede: 1.000 €2.500 €

Bei typischen Erkrankungen des Samojede können die OP-Kosten schnell in die Tausende gehen. Mit einer Versicherung ab 10 €/Monat bist du abgesichert.

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Welche Versicherung braucht ein Samojede?

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Aufgrund der rassetypischen Krankheiten und des mittelen OP-Risikos empfehlen wir für den Samojede eine hunde-op-versicherung.